Kräuter richtig trocknen

Nun ist die Zeit der Fülle da und wir können viele tolle Kräuter ernten. Doch was dann?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sie weiter zu verarbeiten.
Man kann sie zum Beispiel klein hacken und einfrieren. Dies bietet sich vor allem bei Küchenkräutern wie Basilikum oder Petersilie an.
Aber alles, was in die Weiterverarbeitung geht wie Tees, Tinkturen und Mazerate erfordert in der Regel getrocknete Kräuter. Und auch nur so lassen sich Kräuter in größeren Mengen gut aufbewahren.

Deshalb möchte ich Dir verschiedene Möglichkeiten zeigen, wie Du das richtig und effektiv machst.

Das Trocknen an sich ist sehr einfach und es gibt nur wenig zu beachten.

verschiedene Getrocknete Kräuter und Hagebuttenschalen

Achte auf einen geeigneten Untergrund.
Dies kann Küchenkrepp sein oder auch Fliegengitter, dass auf einen Holzrahmen gespannt ist.
Gut ist es, wenn sich das Ganze bewegen lässt. So nehme ich sehr gern ein großes Holzbrett oder Tablett, lege es mit Küchenpapier aus und gebe dann darauf meine Kräuter.
Bitte benutze keine Zeitung. Die Druckerschwärze ist auch heutzutage noch nicht wirklich gesund 😉


Achte auf das richtige Licht.
Bitte Kräuter niemals in der direkten Sonne trocknen. Die UV-Strahlung und die Hitze lassen wichtige Stoffe wie ätherische Öle leicht verfliegen und Vitamine und Eiweiße gehen kaputt.

Trockne Deine Kräuter grundsätzlich im Schatten und an einem gut belüfteten Ort.


Trockne vollständig durch.
Die Kräuter müssen vollkommen trocken sein, bevor Du sie in Gläser, Tüten oder sonstige Gefäße verpackst.
Du erkennst dass sie trocken sind daran, dass Blätter zwischen den Fingern zerbröseln und kleine Stängel mit einem Knacks durchbrechen.

Nicht vollständig trockene Kräuter werden über kurz oder lang anfangen zu schimmeln. Und dann müsstest du das ganze Gefäß wegschmeißen.


Nimm die richtige Art zu trocknen.
Pflanzen, bei denen man das ganze Kraut erntet oder die große Blütenstände haben, wie zum Beispiel Beifuß, Lavendel oder Brennnessel, bindet man am unteren Stängelende zusammen und trocknet sie kopfüber hängend. Hier bietet es sich an, ein Tuch drunter zu legen, da die Blütenstände oft ein wenig krümeln beim Trocknen. So gewinnt man sogar noch diese und hat keine Sauerei auf dem Fußboden.
Alle anderen Kräuter liegen entweder auf Papier oder eben auf bespannten Rahmen. Eine sehr kreative Idee sind auch diese Röhren, in denen man zum Beispiel Stofftiere aufbewahren kann und die aus verschiedenen Etagen und Netzstoff bestehen.

Eine Trocknung im Ofen oder Dörrapparat sollte nur in ganz seltenen Ausnahmefällen gemacht werden, wenn es wirklich gerade nicht anders geht. Ansonsten sind mir persönlich die Temperaturen dort zu hoch.


Trockne Sortenrein.
Trockne die einzelnen Kräuter getrennt voneinander. Mischen kannst Du sie dann immer noch, wenn Du sie weiterverarbeiten möchtest.
So gehst Du sicher, dass Du dann genau das hast, was Du benötigst.


Bewahre deine getrockneten Schätze richtig auf.
Die Aufbewahrung der fertig getrockneten Kräuter sollte kühl und vor allem dunkel und trocken erfolgen. Du kannst Schraubdeckelgläser, andere Gläser mit Deckel, Papiertüten oder verschiedene Container benutzen.
Beschrifte alle Gefäße immer mit dem Namen des Inhalts und dem Monat und Jahr, in dem Du es abgefüllt hast. So behältst Du auch im wachsenden Vorrat den Überblick 😉


Mein besonderer Tipp:
Getrocknete Kräuter bewahre ich maximal 1-2 Jahre auf. Danach verwende ich sie aber noch noch. Tolle Ideen sind Badezusätze oder das Räuchern, manchmal gehen auch Duftkissen noch.
Sammle und trockne also nur soviel, wie Du benötigst. Taste Dich dazu einfach über ein paar jahre hinweg ran. Du weißt zum Schluss ganz gut, wie viel Du benötigst.

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einen Holler-Auszug herstellen

Der Holunder steht in den meisten Regionen in voller Blüte. Zeit, sich ans Werk zu machen und einen wundervollen Holler-Auszug herzustellen.
Es gibt dazu so viele Rezepte wie Leute, die ihn herstellen. Deswegen möchte ich an dieser Stelle klarstellen, dass dies die Methode ist, nach der ich seit vielen Jahren arbeite und die mir einfach am besten gefällt.


Zutaten:
5-10 Blütendolden vom Holunder
2l Wasser
2 Bio-Zitronen

Holunderblüten

Die Blütendolden (rein botanisch gesehen handelt es sich um Trugdolden) sollten an einem warmen und trockenen Tag zur Mittagszeit gepflückt werden. Achtet bitte um einen respektvollen Umgang mit der Natur beim Sammeln, Holunderbeeren sind ein wertvolles Futter für viele Wildtiere.
Legt danach die Dolden auf ein Tablett oder einige Stücke Küchenpapier aus. Auf den Blüten sitzen fast immer kleine Tierchen, die so die Möglichkeit zum Abwandern haben.

Dann kommen die Blüten in einen großen Topf und werden mit 2l Wasser übergossen. Ich lasse die kleinen dünnen Stängel dran, entferne aber den großen Stiel. Dazu kommt die in Scheiben geschnittene Zitrone.

Das Ganze wird nun aufgekocht und darf einige Minuten lang leise köcheln. Nach ca. 10 Minuten mache ich den Herd aus.
Nun lasse ich den Topf mit Deckel drauf einige Stunden lang stehen. Selten sind es mehr als 3 oder 4 Stunden. Ein ziehen lassen über Nacht oder gar mehrere Tage lang mache ich nicht, dafür bin ich zu ungeduldig 😉

Jetzt filtert man die Flüssigkeit durch ein Tuch oder sehr feines Sieb ab und fängt alles in einem neuen Topf auf.

Aus diesem Auszug lassen sich nun alle möglichen Dinge zubereiten.
Man kann daraus den beliebten Hollersirup kochen. Dazu einfach auf die 2l Flüssigkeit 1-2 kg Zucker dazugeben, aufkochen lassen und in sehr saubere Flaschen füllen. Gegebenenfalls könnt ihr den Geschmack durch die erneute Zugabe von Zitronensaft oder Zitronensäure noch ein wenig anpassen.

Es lassen sich auch wundervolle Gelees kochen. Entweder pur oder mit Obstsäften zusammen. Haltet euch hier einfach an die Anweisungen des entsprechenden Herstellers des Geliermittels.

Tipp:
Meine Kinder lieben es, wenn ich eine Erdbeermarmelade koche und dazu etwas von dem Holler-Auszug dazugebe.

Experimentiert einfach ein bisschen herum und lasst euch von der Fülle der Aromen inspirieren.

Viel Spaß dabei.

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Salbenküche – eine kräftige Heilsalbe

Nachdem ich nun mein Pappelöl abgefiltert habe, hat mich die Muse geküsst und mir kam die Idee, daraus mit anderen Ölen eine Heilsalbe herzustellen.
Da ich 2 Kinder haben und selbst viel in der Natur unterwegs bin, könnt Ihr Euch meinen Bedarf an Heilsalbe sicher gut vorstellen.

Also habe ich meinen Medizinschrank aufgemacht und siehe da:
Es strahlten mich 2 Gläser mit Ölen an, die verarbeitet werden wollten.

Und so kam ich zu diesem Rezept:

130 ml Ringelblumenöl (so stellst Du einen Ölauszug her)
120 ml Pappelöl
50 ml Rötöl

alle Zutaten werden langsam im Wasserbad erwärmt, das Bienenwachs beginnt schon zu schmelzen

Das ganze habe ich mit einer kleinen Menge Kakaobutter und 20g Bienenwachs erwärmt bis das Wachs geschmolzen war. Gut durchgerührt und dann sofort in Salbendosen abgefüllt.

die fertige Heilsalbe: 2 große Dosen für zu Hause und eine kleine für Unterwegs

Das Ergebnis ist eine großeartige, sehr gut verreibbare Salbe, die einen tollen balsamischen Duft hat. Sie zieht erstaunlich schnell ein und hinterlässt ein sehr weiches Hautgefühl.

Diese Salbe kann auf alle wunden Hautstellen aufgetragen werden. Bei Entzündungen, gerade geschlossenen Wunden, Abschürfungen, Ekzemen (bitte erst auf Verträglichkeit testen wegen der Ringelblumen), rauhen Hautstellen, Abszessen, Pickeln und leichten Verbrennungen. Sie sollte sehr heilkräftig sein und so ungefähr alles abdecken, was an Hautproblemen auftauchen kann.

Ich werde einmal selbst beobachten, was diese Salbe so kann und euch auf dem Laufenden halten.

Viel Spaß beim selbst ausprobieren.

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DIY – Bastelanleitung für Brighids Cross

Brighids Cross war und ist auf den Britischen Inseln und besonders in Irland ein wichtiger Bestandteil der Bräuche um Imbolc.
Es wurde entweder selbst hergestellt oder man bekam es von Nachbarn oder Freunden geschenkt.

Es wurde im Haus und Hof aufgehangen, um die heilige Brighid um ihren Schutz zu bitten.

Die Form des Kreuzes erinnert sehr an uralte Sonnensymbole und lässt so die Verbindung zur keltischen Gottheit Brighid erkennen. Die Göttin des Feuers, der Flammen und der Schmiedekunst.


Nun möchte ich euch zeigen, wie ihr ein solches Kreuz ganz leicht selbst herstellen könnt.

Ihr benötigt dazu lediglich einige Halme Stroh oder Binsen. Es sollten mehrere Stück sein, je nachdem wie groß ihr Euer Kreuz haben möchtet. Dazu noch 4 kurze Stücke Bindfaden.

Zuerst nehmt ihr einen Halm, den ihr in der kompletten Länge lasst. Alle anderen Halme werden in der Mitte geknickt.

so fängt man an

Den ersten geknickten Halm legt ihr genau in der Mitte des gerade um ihn herum, so dass ein T entsteht.

ein geknickter Halm wird über einen geraden gelegt

Nun dreht ihr das Ganze um 45° und legt wieder einen Halm über die Mitte.

der 2. Halm kommt dazu

Wieder drehen und den nächsten Halm über die Mitte legen.

nun ist schon ein Kreuz entstanden

Das Ganze wiederholt ihr so lange, bis das Kreuz eine Größe erreicht hat, die euch gefällt. Es sollte aber nicht zu groß werden, die Mitte darf nicht zu mächtig werden. Vertraut da einfach auf euer ästhetisches Empfinden und euer Bauchgefühl.

das war mir noch zu dünn

Die losen Enden des letzten Halms legt ihr nicht frei an, sondern steckt sie in die gegenüberliegende Schlaufe (s. roter Kreis). So entsteht ein geschlossener Kreislauf.

das letzte Ende wird in eine Schlaufe gesteckt

Bindet die losen Enden mit einem Stück Schnur zusammen und fertig ist euer Brighids Cross. Ein Talisman um Haus und Hof zu schützen. Wenn ihr ihn am Imbolc aufhängt, bittet Brighid in einem kleinen Gebet um Schutz.

das fertige Brighids Cross

Gutes Gelingen und viel Freude beim Nachbasteln.

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Mit Sprossen fit durch den Winter

Oftmals fällt einem im Winter die gesunde Lebensweise besonders schwer. Da gibt es zu den Feiertagen ausgedehnte Essensgelage, man ist weniger draußen und das teils schlechte Wetter drückt aufs Gemüt.

Toll wären da doch frische Sachen, die bestenfalls auch noch selbst herzustellen sind.

Sprossen sind da die perfekte Lösung!

Als Sprossen bezeichnet man umgangssprachlich frisch gekeimte Samen. Dabei müsste es eigentlich korrekterweise Keimlinge heißen. Diese Samen können von vielen verschiedenen Pflanzen kommen und werden meist roh verzehrt, können aber auch gebraten, gekocht oder eingelegt werden.

Besonders gut eignen sich:

  • Kräuter und Wildkräuter
  • Hülsenfrüchte
  • Getreidesorten
  • Gemüse

Das Ziehen der Keimlinge ist ganz einfach und kann auf vielerlei Arten erfolgen.

Auf Küchenpapier:
Es werden 2-3 Lagen feuchtes Küchenpapier in eine flache Schale gelegt. Auf dieses feuchte Papier werden dann die Samen gestreut und können keimen.
Das Papier immer gleichmäßig feucht halten und beizeiten ernten.

Diese Methode eignet sich vor allem für sehr kleine Samen von Kräutern und Getreiden.

In einem Glas:
Hierbei werden die Samen in ein Glas mit wenig Feuchtigkeit gelegt und können dort keimen. Man kann das Glas mit Gase abdecken, aber bitte nicht mit einem Deckel verschließen.
Hier ist besonders darauf zu achten, dass die Samen nicht schimmeln. Es empfiehlt sich, die Samen jeden Tag mit frischem Wasser abzubrausen und überflüssige Feuchtigkeit abzugießen. Es gibt auch spezielle Keimgläser im Handel zu kaufen.

Weizenkörner in einem Keimglas

In einem Keimgerät:
Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Keimgeräte. Von ganz kleinen Schüsseln mit eingesetzten Sieben bis hin zu mehrstöckigen Apparaten ist alles verfügbar. Große Geräte eignen sich aber nur, wenn man regelmäßig eine große Menge Keimlinge benötigt.
Hier kann man sich an die mitgelieferte Bedienungsanleitung halten um die besten Ergebnisse zu erzielen.

Kresse, die gerade in einer Keimschale auskeimt

Grundsätzlich sollte man auf Hygiene achten und die Keimlinge regelmäßig auf Schimmelbildung untersuchen. Samen in Keimgläsern sollten mehrmals täglich abgebraust werden.
Samen von Hülsenfrüchten kann man vor dem eigentlichen Keimen gut eine Nacht in Wasser einweichen. Dies unterstützt das schnellere Gelingen.

Nicht benötigte Keimlinge können einige Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Doch warum sind Sprossen nun so gesund und wertvoll?

Mungobohnensprossen Von Yosri at ms.wikipedia – Transferred from ms.wikipedia

 

Sprossen enthalten eine Vielzahl an wertvollen Mineralstoffen, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen. Sie tragen zur guten Versorgung des Körpers mit all diesen frischen Nährstoffen bei. Außerdem sind sie sehr umweltbewusst, weil sie direkt vor Ort in der heimischen Küche ohne großen Energieaufwand und rein biologisch produziert werden können.
Sie enthalten viele Vitamine und Proteine. Vor allem B-Vitamine, Vitamin C, E und Niacin (wichtig für den Cholesterin-Stoffwechsel). So decken zum Beispiel 50g Weizenkeimlinge den täglichen Vitamin B1 Bedarf und die Hälfte des Vitamin C Bedarfs eines Erwachsenen (Quelle: Ernährungswissenschaftlerin Mag. Pichler).

Hier noch einige Beispiele für tolle Sprossen:

  • Kräuter und Gemüse wie Knoblauchsrauke, Brennnessel, Kresse, Schnittlauch, Rukola, Brokkoli – es eignen sich grundsätzlich alle essbaren (Wild-)Kräuter und Gemüse
  • Hülsenfrüchte wie Sojabohnen, weiße Bohnen, Mungobohnen
  • Getreide wie Gerste, Alfalfa oder Weizen

Und nun viel Spaß beim ausprobieren und genießen.

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Blütenzucker selbst machen

Das Verfahren, dass ich Euch gestern mit dem Salz vorgestellt habe, lässt sich auch 1 zu 1 auf duftende Blüten und Zucker übertragen.

Falls Ihr den Beitrag nicht gelesen habt, könnt ihr hier nachlesen, wie man leckeres Kräutersalz selbst macht.

Nun aber zum Blütenzucker.

Ihr benötigt frische Blüten. Die meisten Blüten der Pflanzen um uns herum sind tatsächlich sehr gut essbar. In der Regel kann man die Blüten essen, wenn auch die Pflanze für uns Menschen genießbar ist. Bitte achtet darauf, dass die Blüten wirklich süß sind. Kapuzinerkresse zum Beispiel wäre eher weniger geeignet, da sie einen sehr scharfen und würzigen Geschmack hat.

Man nimmt also eine handvoll frische Blüten und mischt sie sehr vorsichtig mit möglichst feinem Zucker. Das Ganze kommt für ein paar Tage auf ein Backblech oder Tablett mit Backpapier und kann schonend trocknen. Dann in ein schönes Glas füllen und genießen.

leckerer Lavendelzucker

Toll eignen sich dafür:

  • Lavendelblüten
  • Rosenblüten
  • Kornblumen
  • Sonnenblumen
  • die Blüten aller Obstbäume und (Wild-)obststräucher
  •  allerlei Wildkäuterblüten

Eine ganz besondere Spezialität sind kandierte Blüten. Vor allem in Spanien sind kandierte Veilchenblüten eine Delikatesse.

Hier das Rezept für Euch: 

kandierte Veilchenblüten:
Veilchenblüten je nach Verfügbarkeit
250g Zucker
100ml Wasser

Die Veilchenblüten müssen trocken und ganz sauber sein (hier bitte unbedingt auf den Standort achten). Das Wasser mit dem Zucker aufkochen bis das Gemisch Blasen wirft. Dann auf Körpertemperatur abkühlen lassen.
Nun die Blüten einzeln vorsichtig in den Sirup tauchen und nachach auf Backpapier zum Trocken auslegen. Die Blüten dürfen nicht aneinander kleben.
Das Ganze muss nun gründlich durchtrocknen.
Zum Aufbewahren in eine große Dose oder ein hübsches Glas legen.

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Kräutersalz selbst machen

Eine weitere tolle und schnell gemachte Geschenkidee habe ich hier für Euch aufgeschrieben: das Kräutersalz.

Ihr benötigt:

  • eine handvoll frische Kräuter
  • ca 100g grobes Meersalz
  • ein hübsches Glas

 

Frische Kräuter bekommt  Ihr heutzutage auch im Winter im Baumarkt, Gartencenter und in vielen Supermärkten. Achtet bitte unbedingt auf Bio-Qualität. Ansonsten könnt Ihr natürlich gern selbst angebaute Kräuter von der Fensterbank Terrasse, Garten oder Balkon benutzen.

Die frischen Kräuter könnt Ihr Euch ganz nach Vorliebe zusammenstellen. Ihr könnt auch würzige Blüten mit einarbeiten, wie zum Beispiel Kapuzinerkresse oder die Blüten bzw Samenstände vom Schnittlauch oder Bärlauch. Das gibt nochmal einen hübschen Farbtupfer.

Zum Beispiel:

  • Rosmarin, Oregano, Salbei und Basilikum für eine italienische Mischung
  • Schnittlauch, Dill, Liebstöckel und Petersilie für eine Rundum-Mischung
  • Oregano, Majoran und Salbei für eine Mischung, die gut zu Fleisch passt
  • Dill, Salbei und Thymian für eine Mischung, die gut zu Fisch passt
  • Rosmarin, eignet sich wunderbar zum würzen von Kartoffeln oder Pasta
  • Bärlauch, der Klassiker

Die Kräuter waschen und gut trocknen lassen, dann sehr fein hacken und mit dem Salz mischen. Das Ganze dann auf Backpapier langsam trocknen lassen. Das dauert nur wenige Tage, denn das Salz entzieht den Kräutern sehr schnell die Feuchtigkeit. Alternativ könnt Ihr die Mischung auch im Ofen auf niedrigster Temperatur für ein paar Stunden trocknen. Unbedingt die Ofentür einen Spaltbreit offen lassen.

Ich bevorzuge die langsame Variante, weil hierbei der Geschmack am besten erhalten bleibt.
Solltet Ihr das Ganze feiner haben wollen, könnt Ihr die Mischung auch ein bisschen im Mörser zerreiben.

 Wenn alles getrocknet ist, füllt Ihr es in ein hübsches Glas und beschriftet und verziert es nach Eurem Geschmack.

Mehr über Kräuter und was man daraus machen kann, erfahrt Ihr in meinen Seminaren.

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Und nun viel Spaß beim Ausprobieren und Verschenken.

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Kräuteröl selbst machen

Eine schöne und schnelle Geschenkidee ist auch ein Kräuteröl. Man benötigt gar nicht viel und frische Kräuter gibt es heutzutage in jedem Supermarkt oder Gartencenter. Natürlich kann man auch schon im Sommer oder Herbst Kräuteröle ansetzen. Dann gern mit eigenen Kräutern aus dem Garten oder vom Balkon oder gar selbst gesammelte wilde Kräuter.

leckeres Kräuteröl

Man braucht:

  • ein paar frische Kräuter (zur Not gehen auch getrocknete, der Geschmack ist dann aber nicht mehr so intensiv)
  • gutes Öl, ich nehme am liebsten Olivenöl oder Sonnenblumenöl
  • eine hübsche Flasche

Die gewaschenen Kräuter werden einen Tag lang angetrocknet und dann in die Flasche gegeben. Mit dem Öl auffüllen und fertig ist das leckere Kräuteröl. Lasst es bestenfalls ein paar Wochen ziehen.

Das Antrocknen der Kräuter dient dazu, ein wenig der enthaltenen Feuchtigkeit herauszuziehen. So wird das Öl nicht so schnell schlecht.

Hier einige Idee für leckere selbstgemachte Kräuteröle:

  • Knoblauch & Chili
  • Basilikum, Rosmarin, Oregano, Knoblauch (ergibt ein tolles Öl für die italienische Küche oder für Salate)
  • Bärlauch (hier natürlich der frisch gesammelte im Frühjahr)

Probiert doch einmal selbst aus, was Euch am besten schmeckt und lasst eurer Kreativität freien Lauf.

Viel Spaß beim genießen!


Möchtet ihr noch mehr über die weite Welt der Kräuter erfahren? Dann sind meine Seminare in Berlin genau das Richtige.

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weihnachtliches Badesalz selbst herstellen

Selbstgemachte Geschenke sind doch immer noch die schönsten Geschenke.
Heute möchte ich ein tolles Rezept für eine weihnachtliches Badesalz mit euch teilen.

so kann das fertige Badesalz aussehen

Ihr benötigt:

  • grobes Meersalz, am allerschönsten ist das von Toten Meer
  • Bittersalz (optional)
  • Orangenschalen
  • Zimtstangen
  • ätherisches Öl von Orange und Zitrone

Achtet bei allen Zutaten auf Bio-Qualität. Ihr badet ja darin.

Mischt zuerst das Meersalz ca. 1:3 mit dem Bittersalz, habt ihr das nicht zur Verfügung, lasst es einfach weg. Dann reibt ihr von einer Orange die Schale ab und gebt sie mit hinzu. Zerstoßt eine Zimtstange in grobe Stücke und mischt auch diese unter.

Zum Schluss gebt ihr ein paar Tropfen der ätherischen Öle hinzu bis der Duft angenehm für euch ist.

Das Ganze noch einmal gut durchmischen und schon könnt ihr es in schöne Gläser füllen. Wer mag, kann optional einen ganz kleinen Schluck gutes Öl dazugeben, um das Bad noch pflegender zu machen. Hier eignen sich Mandelöl oder ein sehr gutes Olivenöl.

Das Badesalz hält sich rein theoretisch ewig, da das Salz die Schalen austrocknet.

Was man noch so tolles aus Kräutern und Pflanzen herstellen kann, erfahrt ihr in meinen Seminaren.

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Vanille-Extrakt ganz einfach selbst herstellen

Leidenschaftliche Bäcker werden das Problem kennen: in vielen Rezepten wird nach Vanille verlangt. Gerade in amerikanischen und britischen Rezepten steht hier oft Vanille-Extrakt. Dann geht man in den Supermarkt und wundert sich, warum das Zeug so exorbitant teuer ist. Kaufen tut man es dann meist trotzdem. Das Rezept soll ja gelingen.

Dabei muss das gar nicht sein, denn Vanille-Extrakt kann man ganz einfach zu Hause machen. Und es kostet nur wenige Cent!

alle benötigten Zutaten

Was man benötigt:

  • ausgekratzte Vanilleschote
  • simplen Kornschnaps
  • ein Schraubdeckelglas
  • ein hübsches Glas zum Aufbewahren
  • optional: etwas Zucker

Das Ganze ist letztendlich nichts anderes als eine Vanille-Tinktur.

 

Man nimmt die ausgekratzte Vanilleschote, die sonst bei den meisten im Müll landet (wie schade drum!) und schneidet sie grob in Stücke. Diese kommen in ein Schraubdeckelglas und werden großzügig mit Kornschnaps bedeckt.

das frisch angesetzte Extrakt

Das Glas wird an einem hellen, warmen Ort gestellt und hin und wieder geschüttelt. Bitte auch immer auf Schimmelbildung kontrollieren.

Nach 2-4 Wochen kann das Exrakt durch ein sehr feines Sieb oder Kaffeefilter in ein hübsches Glas gefiltert werden. Wenn man mag, kann man noch etwas Zucker hinzugeben, das wäre aber nicht unbedingt notwendig.

das fertige Vanille-Extrakt

Fertig ist das selbst hergestellte und vollkommen natürliche Vanille-Extrakt. Ohne künstliche Aromen oder Zusatzstoffe.

Das Extrakt hält sich locker ein Jahr lang und ist sehr ergiebig. Für einen großen Rührkuchen benötigt man nur ca. ½ Teelöffel voll.

 

 

Nun viel Spaß beim Backen und gutes Gelingen!

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