Ein Kräuterkissen zum Träumen

Wie oft geht es uns so, dass wir abends wach liegen und beim besten Willen nicht einschlafen können? Viele haben dann kleine Tricks, um irgendwann doch ins Reich der Träume abzugleiten.
Hier können auch diverse Kräuter gut helfen. Eine Variante möchte ich euch heute vorstellen:
Das Kräuterkissen

verschiedene Kräuterkissen

Ein Kräuterkissen ist ein Stoffsäckchen oder ein kleines Kissen gefüllt mit Kräutern. Man kann eine einzige Sorte Kräuter verwenden oder auch eine schön harmonische Kombination verschiedener Pflanzen. Ein paar davon möchte ich hier gern vorstellen.

Lavendel
Der Klassiker. Lavendel wirkt über seine ätherischen Öle entspannend und ausgleichend. Er holt uns aus dem Gedankenkarussel raus und verbreitet eine wohlige Wärme in der Seele.

Lavendel kann sehr gut allein angewendet werden.


Hopfen
Während Kräuter wie Lavendel und Zitronenmelisse eher für die Damen zugänglich sind, hilft der Hopfen oft den Herren. Es muss aber nicht immer das abendliche Bier sein. Man kann sehr gut getrocknete Hopfenblüten in ein kleines Säckchen tun und unter das Kopfkissen legen. Dies hilft wunderbar und zuverlässig beim Einschafen.


Zitronenmelisse
Die ätherischen Öle der Zitronenmelisse wirken sehr ähnlich wie die des Lavendels. Sie sind also eine gute Alternative für Menschen, die den Lavendelduft nicht gern mögen.


Baldrian
Der Baldrian ist eines der stärksten Kräuter, wenn es um die Förderung des Einschlafens geht. Wem der Tee oder die Tropfen nicht schmecken, kann ihn sehr gut in einem Kräuterkissen anwenden.


Johanniskraut
Auch das Johanniskraut kann als Zutat für ein Kräuterkissen dienen. Hier hilft es besonders, wenn man viele Sorgen und Ängste habt und deswegen nicht in den Schlaf kommt.


Möchte man sich ein Kräuterkissen selbst herstellen, sollte man nur sehr saubere und wirklich gut trockenen Kräuter verwenden. Da sie sich ja in unmittelbarer Nähe des Kopfes befinden, hier bitte besonders auf Hygiene achten.

Eine sehr einfache und schnelle Variante ist das schon erwähnte Säckchen. Hierzu schneidet man aus einem Stück Stoff einen Kreis mit 15-20 cm Durchmesser aus, legt eine Handvoll getrockneter Kräuter in die Mitte, nimmt die Ränder hoch und verschließt das Ganze mit einem hübschen Band. Gut zuknoten, damit sich das Ganze nicht irgendwann aufdröselt und man die ganzen Kräuter im Bett verteilt 😉

Wer es etwas schöner haben möchte, der kann sich auch ein kleines Kissen nähen.

Bei der Auswahl des Stoffes sollte man darauf achten, dass dieser nicht zu grobporig ist, sonst streuselt man sich die Kräuter ins Bett.

Nun bleibt mir nur noch, erholsamen Schlaf und schöne Träume zu wünschen.

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Ein Wärmekissen selber nähen

Die Kalte Jahreszeit hat nun wirklich angefangen, in einigen Regionen ist sogar schon Schnee gefallen. Höchste Zeit für eine kuschelige Idee, die man ganz schnell selbst nachmachen kann.

Ich zeige Euch heute, wie Ihr ein Wärmekissen selbst nähen könnt.

Ihr braucht neben Nadel und Faden (oder eine Nähmaschine) lediglich 2 Zutaten:

  • Baumwollstoff
  • Füllmaterial

Beim Stoff müsst Ihr drauf achten, dass es 100% Baumwolle ist. Alles andere verbrennt zu schnell beim Erwärmen. Ihr könnt Euch im örtlichen Stoffhandel schönen Stoff besorgen, oder Ihr schaut Euch mal auf Etsy oder Dawanda um.

Ich persönlich bin ein Fan von selbst kaufen, da Ihr Euch dann vor Ort versichern könnt, dass der Stoff dick genug ist. Er sollte mindestens die Griffigkeit eines besseren Geschirrhandtuchs haben. Auch das eignet sich übrigens hervorragend zum Selbermachen.

Wenn Ihr nun Euren Stoff habt, dann müsst Ihr Euch entscheiden, was Ihr als Füllung verwenden möchtet.

Es kommen unter anderem in Frage:

  • Dinkel
  • Traubenkerne
  • Weizen und andere Getreidekörner
  • Kirschkerne

Die Menge variiert natürlich je nach Größe des Kissens und wie fest Ihr das Ganze haben möchtet. So ein Geschirrtuch benötigt ca. 400-500gr Füllung.

Wenn Ihr ein langes Wärmekissen näht, etwa für Nacken und Schultern, dann empfiehlt es sich, das Kissen zusätzlich mit Nähten in einzelne Kammern zu unterteilen. So ist es anschmiegsamer.

Manche mögen es auch einen extra Bezug drum zu machen, der waschbar ist. Verzichtet dort aber auf einen Reißverschluss aus Metall, da Ihr den nicht in die Mikrowelle legen könnt.

Sobald Euer Kissen fertig genäht ist, könnt Ihr auch schon loslegen. Besprüht es mit ein bisschen Wasser oder feuchtet es mit der Hand ein wenig an. Alternativ könnt Ihr auch eine Tasse Wasser mit in die Mikrowelle stellen. So verhindert Ihr, dass euer Kissen in Brand gerät.

Erwärmt es stückchenweise in der Mikrowelle, bis es Euch gemütlich warm ist und genießt euer Werk!

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