Kräutersalz selbst machen

Eine tolle und schnell gemachte Möglichkeit, die Kräuterkraft und den wunderbaren Geschmack zu konservieren, ist das Kräutersalz. Die Möglichkeiten sind schier unendlich. Du kannst einzelne Kräuter nehmen oder kombinierst sie miteinander.
Auch essbare Blüten sind dafür wunderbar geeignet.

 

Du benötigst:

  • eine handvoll frische Kräuter oder essbare Blüten
  • ca 100g grobes Meersalz
  • ein hübsches Glas

Frische Kräuter bekommst Du heutzutage selbst im Winter im Baumarkt, Gartencenter und in vielen Supermärkten. Achte bitte unbedingt auf Bio-Qualität. Am besten bieten sich natürlich selbst angebaute Kräuter von  der Fensterbank, Terrasse, Garten oder Balkon an.

Die frischen Kräuter kannst Du Dir ganz nach Vorliebe zusammenstellen. Wie schon eingangs beschrieben, kannst Du auch wunderbar würzige Blüten mit einarbeiten, wie zum Beispiel Kapuzinerkresse oder die Blüten bzw Samenstände vom Schnittlauch oder Bärlauch. Das gibt nochmal einen hübschen Farbtupfer.

Zum Beispiel:

  • Rosmarin, Oregano, Salbei und Basilikum für eine italienische Mischung
  • Schnittlauch, Dill, Liebstöckel und Petersilie für eine Rundum-Mischung
  • Oregano, Majoran und Salbei für eine Mischung, die gut zu Fleisch passt
  • Dill, Salbei und Thymian für eine Mischung, die gut zu Fisch passt
  • Rosmarin, eignet sich wunderbar zum würzen von Kartoffeln oder Pasta
  • Bärlauch, der Klassiker

Zur Verarbeitung gibt es 2 Varianten, die Du je nach Geschmack auch miteinander kombinieren kannst.

Variante 1:
Die Kräuter waschen und gut trocknen lassen, dann sehr fein hacken und mit dem Salz mischen.

Variante 2:
Die gewaschenen und trockenen Kräuter zusammen mit grobem Meersalz entweder im Mörser solange reiben, bis die Kräuter komplett zerrieben sind oder im elektrischen Mixer in Intervallen solange mixen, bis die Kräuter mit dem Salz eine einheitliche Masse und vor allem Farbe erreicht haben.

Das Ganze dann jeweils auf Backpapier langsam trocknen lassen. Das dauert nur wenige Tage, denn das Salz entzieht den Kräutern sehr schnell die Feuchtigkeit. Alternativ könnt Ihr die Mischung auch im Ofen auf niedrigster Temperatur für ein paar Stunden trocknen. Unbedingt die Ofentür einen Spaltbreit offen lassen.

Ich bevorzuge die langsame Variante, weil hierbei der Geschmack am besten erhalten bleibt.

Wenn alles getrocknet ist, füllt Ihr es in ein hübsches Glas und beschriftet und verziert es nach Eurem Geschmack.


Mein besonderer Tipp:
Schichte verschiedenfarbige Salze übereinander, das gibt ein tolles optisches Erlebnis und man hat nacheinander verschiedene spannende Geschmäcker.


Mehr über Kräuter und was man daraus machen kann, erfahrt Ihr in meinen Seminaren.

Und nun viel Spaß beim Ausprobieren und Verschenken.

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Autor: Claudia Winter

Expertin für essbare Wildpflanzen und Heilpflanzen, Autorin der Bücherreihe Anwens Quickies; naturspiritueller Coach und Reikimeister.

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