Räucherkunde – Copal

Copal ist ein wertvoller Bestandteil vieler Räuchermischungen. Heute möchte ich ihn euch ein bisschen näher vorstellen.

Copal dient nicht nur zum Räuchern, sondern wird auch heute noch vor allem in der Farb- und Lackindustrie zur Herstellung von Farben benötigt.

Copal

Copal zählt zu den Harzen. Er wird meist in kleinen runden oder länglichen Stücken angeboten, den Copaltränen. Sie sind sehr hell und eher gelblich, manchmal auch fast weiß durchscheinend. Beim Copal handelt es sich wie schon erwähnt um das Harz verschiedener Bäume. Die Bezeichnung ist eher eine geografische als eine botanische.

Vor allem bei den alten Völkern Mittel- und Südamerikas war Copal hoch verehrt und heilig. Es wurde den Göttern geopfert, bei Zeremonien geräuchert und Könige sollen sogar Zahnfüllungen daraus erhalten haben.

Im Handel bekommt man meist das Copal Manila, kleine helle Harzkugeln. Inzwischen sind hin und wieder auch andere Copalsorten erhältlich. Sie unterscheiden sich alle in ihrem Duft.

 

Der Duft des Copal Manila ist frisch harzig, sehr weich und wärmend. Er macht das Herz weich und die Sinne weit.

Die Anwendung ist im Großen und Ganzen für alle Copalsorten gleich:

  • als Opfergabe bei Zeremonien
  • als Helfer bei der Divination
  • öffnet das Herz
  • fördert die Heilung
  • reinigend

Rezept:
das Feuer der Liebe entfachen:
Copal, Damiana, Brennnesselsamen und Rosenblüten

Alles zu gleichen Teilen mischen und auf dem Sieb langsam räuchern. Es ist hilfreich, dabei eine erfüllte Liebe zu visualisieren und eine liebvolle und dankbare Geisteshaltung anzunehmen.

Hier lest ihr einen Artikel zur Einführung in die Räucherkunde.

Viel Spaß und Erfolg beim Ausprobieren.

zum Teilen und Liken:

Autor: Claudia Winter

Expertin für essbare Wildpflanzen und Heilpflanzen, Autorin der Bücherreihe Anwens Quickies; naturspiritueller Coach und Reikimeister.

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