Räucherkunde – Benzoe

Die Benzoe ist einer der wichtigsten Stoffe beim Räuchern für mich. Mit Bedacht eingesetzt und wohl dosiert, ist sie ein so wundervoller Seelenschmeichler!

Benzoe

Benzoe gibt es hauptsächlich in 2 Sorten. Benzoe Siam, das recht hochpreisig ist. Sie kommt aus Indien und ist ein hellgelbes Harz. Benzoe Siam wird auch industriell gern genutzt, so zum Beispiel in Kosmetika, in Medikamenten oder als Aromastoff in der Lebensmittelindustrie.

Benzoe Sumatra hingegen ist deutlich günstiger zu bekommen. Ihr Ursprung liegt hauptsächlich in Indonesien und sie ist deutlich dunkler als die Benzoe Siam.
Wirtschaftlich wird sie hauptsächlich in der Kosmetikindustrie und der Lackindustrie eingesetzt.

Benzoe ist auch im Balsam zur letzten Ölung der katholischen Kirche enthalten.


Grundsätzlich sollte Benzoe sehr sparsam eingesetzt werden, da sie einen recht starken Charakter hat und bei zu hoher Dosierung schnell Husten hervorrufen kann.
Hier ist weniger ganz sicher mehr.


Doch wie ist Benzoe einzusetzen?


Beide Sorten haben einen ganz weichen, balsamischen Geruch, der umfängt und der Seele schmeichelt.
Benzoe ist ganz wunderbar in Räuchermischungen einzusetzen, die ausgleichen, harmonisieren und heilen sollen. Sie können wunderbar bei der Trauerbewältigung helfen, fördern sie doch das Loslassen auf eine wunderbar sanfte Weise, erden uns und schenken Frieden.
Aber auch als Schutz- und Segensräucherung sowie für Opferräucherungen ist Benzoe sehr gut geeignet.
Benzoe Siam wird eher dem Mann zugeschrieben, Benzoe Sumatra dagegen eher der Frau. In Liebesräucherungen ist sie eine tolle Zutat und gibt diese kleine aber feine Note des Balsamischen mit hinein.



Mein besonderer Tipp:
Benzoe Sumatra vertieft die Meditation ganz zauberhaft. Gebt gern ein wenig mit in eine Räuchermischung hinein und erfahrt ganz neue Ebenen.

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