DIY – Bastelanleitung für Brighids Cross

Brighids Cross war und ist auf den Britischen Inseln und besonders in Irland ein wichtiger Bestandteil der Bräuche um Imbolc.
Es wurde entweder selbst hergestellt oder man bekam es von Nachbarn oder Freunden geschenkt.

Es wurde im Haus und Hof aufgehangen, um die heilige Brighid um ihren Schutz zu bitten.

Die Form des Kreuzes erinnert sehr an uralte Sonnensymbole und lässt so die Verbindung zur keltischen Gottheit Brighid erkennen. Die Göttin des Feuers, der Flammen und der Schmiedekunst.


Nun möchte ich euch zeigen, wie ihr ein solches Kreuz ganz leicht selbst herstellen könnt.

Ihr benötigt dazu lediglich einige Halme Stroh oder Binsen. Es sollten mehrere Stück sein, je nachdem wie groß ihr Euer Kreuz haben möchtet. Dazu noch 4 kurze Stücke Bindfaden.

Zuerst nehmt ihr einen Halm, den ihr in der kompletten Länge lasst. Alle anderen Halme werden in der Mitte geknickt.

so fängt man an

Den ersten geknickten Halm legt ihr genau in der Mitte des gerade um ihn herum, so dass ein T entsteht.

ein geknickter Halm wird über einen geraden gelegt

Nun dreht ihr das Ganze um 45° und legt wieder einen Halm über die Mitte.

der 2. Halm kommt dazu

Wieder drehen und den nächsten Halm über die Mitte legen.

nun ist schon ein Kreuz entstanden

Das Ganze wiederholt ihr so lange, bis das Kreuz eine Größe erreicht hat, die euch gefällt. Es sollte aber nicht zu groß werden, die Mitte darf nicht zu mächtig werden. Vertraut da einfach auf euer ästhetisches Empfinden und euer Bauchgefühl.

das war mir noch zu dünn

Die losen Enden des letzten Halms legt ihr nicht frei an, sondern steckt sie in die gegenüberliegende Schlaufe (s. roter Kreis). So entsteht ein geschlossener Kreislauf.

das letzte Ende wird in eine Schlaufe gesteckt

Bindet die losen Enden mit einem Stück Schnur zusammen und fertig ist euer Brighids Cross. Ein Talisman um Haus und Hof zu schützen. Wenn ihr ihn am Imbolc aufhängt, bittet Brighid in einem kleinen Gebet um Schutz.

das fertige Brighids Cross

Gutes Gelingen und viel Freude beim Nachbasteln.

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Blütenzucker selbst machen

Das Verfahren, dass ich Euch gestern mit dem Salz vorgestellt habe, lässt sich auch 1 zu 1 auf duftende Blüten und Zucker übertragen.

Falls Ihr den Beitrag nicht gelesen habt, könnt ihr hier nachlesen, wie man leckeres Kräutersalz selbst macht.

Nun aber zum Blütenzucker.

Ihr benötigt frische Blüten. Die meisten Blüten der Pflanzen um uns herum sind tatsächlich sehr gut essbar. In der Regel kann man die Blüten essen, wenn auch die Pflanze für uns Menschen genießbar ist. Bitte achtet darauf, dass die Blüten wirklich süß sind. Kapuzinerkresse zum Beispiel wäre eher weniger geeignet, da sie einen sehr scharfen und würzigen Geschmack hat.

Man nimmt also eine handvoll frische Blüten und mischt sie sehr vorsichtig mit möglichst feinem Zucker. Das Ganze kommt für ein paar Tage auf ein Backblech oder Tablett mit Backpapier und kann schonend trocknen. Dann in ein schönes Glas füllen und genießen.

leckerer Lavendelzucker

Toll eignen sich dafür:

  • Lavendelblüten
  • Rosenblüten
  • Kornblumen
  • Sonnenblumen
  • die Blüten aller Obstbäume und (Wild-)obststräucher
  •  allerlei Wildkäuterblüten

Eine ganz besondere Spezialität sind kandierte Blüten. Vor allem in Spanien sind kandierte Veilchenblüten eine Delikatesse.

Hier das Rezept für Euch: 

kandierte Veilchenblüten:
Veilchenblüten je nach Verfügbarkeit
250g Zucker
100ml Wasser

Die Veilchenblüten müssen trocken und ganz sauber sein (hier bitte unbedingt auf den Standort achten). Das Wasser mit dem Zucker aufkochen bis das Gemisch Blasen wirft. Dann auf Körpertemperatur abkühlen lassen.
Nun die Blüten einzeln vorsichtig in den Sirup tauchen und nachach auf Backpapier zum Trocken auslegen. Die Blüten dürfen nicht aneinander kleben.
Das Ganze muss nun gründlich durchtrocknen.
Zum Aufbewahren in eine große Dose oder ein hübsches Glas legen.

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Kräutersalz selbst machen

Eine weitere tolle und schnell gemachte Geschenkidee habe ich hier für Euch aufgeschrieben: das Kräutersalz.

Ihr benötigt:

  • eine handvoll frische Kräuter
  • ca 100g grobes Meersalz
  • ein hübsches Glas

 

Frische Kräuter bekommt  Ihr heutzutage auch im Winter im Baumarkt, Gartencenter und in vielen Supermärkten. Achtet bitte unbedingt auf Bio-Qualität. Ansonsten könnt Ihr natürlich gern selbst angebaute Kräuter von der Fensterbank Terrasse, Garten oder Balkon benutzen.

Die frischen Kräuter könnt Ihr Euch ganz nach Vorliebe zusammenstellen. Ihr könnt auch würzige Blüten mit einarbeiten, wie zum Beispiel Kapuzinerkresse oder die Blüten bzw Samenstände vom Schnittlauch oder Bärlauch. Das gibt nochmal einen hübschen Farbtupfer.

Zum Beispiel:

  • Rosmarin, Oregano, Salbei und Basilikum für eine italienische Mischung
  • Schnittlauch, Dill, Liebstöckel und Petersilie für eine Rundum-Mischung
  • Oregano, Majoran und Salbei für eine Mischung, die gut zu Fleisch passt
  • Dill, Salbei und Thymian für eine Mischung, die gut zu Fisch passt
  • Rosmarin, eignet sich wunderbar zum würzen von Kartoffeln oder Pasta
  • Bärlauch, der Klassiker

Die Kräuter waschen und gut trocknen lassen, dann sehr fein hacken und mit dem Salz mischen. Das Ganze dann auf Backpapier langsam trocknen lassen. Das dauert nur wenige Tage, denn das Salz entzieht den Kräutern sehr schnell die Feuchtigkeit. Alternativ könnt Ihr die Mischung auch im Ofen auf niedrigster Temperatur für ein paar Stunden trocknen. Unbedingt die Ofentür einen Spaltbreit offen lassen.

Ich bevorzuge die langsame Variante, weil hierbei der Geschmack am besten erhalten bleibt.
Solltet Ihr das Ganze feiner haben wollen, könnt Ihr die Mischung auch ein bisschen im Mörser zerreiben.

 Wenn alles getrocknet ist, füllt Ihr es in ein hübsches Glas und beschriftet und verziert es nach Eurem Geschmack.

Mehr über Kräuter und was man daraus machen kann, erfahrt Ihr in meinen Seminaren.

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Und nun viel Spaß beim Ausprobieren und Verschenken.

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Kräuteröl selbst machen

Eine schöne und schnelle Geschenkidee ist auch ein Kräuteröl. Man benötigt gar nicht viel und frische Kräuter gibt es heutzutage in jedem Supermarkt oder Gartencenter. Natürlich kann man auch schon im Sommer oder Herbst Kräuteröle ansetzen. Dann gern mit eigenen Kräutern aus dem Garten oder vom Balkon oder gar selbst gesammelte wilde Kräuter.

leckeres Kräuteröl

Man braucht:

  • ein paar frische Kräuter (zur Not gehen auch getrocknete, der Geschmack ist dann aber nicht mehr so intensiv)
  • gutes Öl, ich nehme am liebsten Olivenöl oder Sonnenblumenöl
  • eine hübsche Flasche

Die gewaschenen Kräuter werden einen Tag lang angetrocknet und dann in die Flasche gegeben. Mit dem Öl auffüllen und fertig ist das leckere Kräuteröl. Lasst es bestenfalls ein paar Wochen ziehen.

Das Antrocknen der Kräuter dient dazu, ein wenig der enthaltenen Feuchtigkeit herauszuziehen. So wird das Öl nicht so schnell schlecht.

Hier einige Idee für leckere selbstgemachte Kräuteröle:

  • Knoblauch & Chili
  • Basilikum, Rosmarin, Oregano, Knoblauch (ergibt ein tolles Öl für die italienische Küche oder für Salate)
  • Bärlauch (hier natürlich der frisch gesammelte im Frühjahr)

Probiert doch einmal selbst aus, was Euch am besten schmeckt und lasst eurer Kreativität freien Lauf.

Viel Spaß beim genießen!


Möchtet ihr noch mehr über die weite Welt der Kräuter erfahren? Dann sind meine Seminare in Berlin genau das Richtige.

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weihnachtliches Badesalz selbst herstellen

Selbstgemachte Geschenke sind doch immer noch die schönsten Geschenke.
Heute möchte ich ein tolles Rezept für eine weihnachtliches Badesalz mit euch teilen.

so kann das fertige Badesalz aussehen

Ihr benötigt:

  • grobes Meersalz, am allerschönsten ist das von Toten Meer
  • Bittersalz (optional)
  • Orangenschalen
  • Zimtstangen
  • ätherisches Öl von Orange und Zitrone

Achtet bei allen Zutaten auf Bio-Qualität. Ihr badet ja darin.

Mischt zuerst das Meersalz ca. 1:3 mit dem Bittersalz, habt ihr das nicht zur Verfügung, lasst es einfach weg. Dann reibt ihr von einer Orange die Schale ab und gebt sie mit hinzu. Zerstoßt eine Zimtstange in grobe Stücke und mischt auch diese unter.

Zum Schluss gebt ihr ein paar Tropfen der ätherischen Öle hinzu bis der Duft angenehm für euch ist.

Das Ganze noch einmal gut durchmischen und schon könnt ihr es in schöne Gläser füllen. Wer mag, kann optional einen ganz kleinen Schluck gutes Öl dazugeben, um das Bad noch pflegender zu machen. Hier eignen sich Mandelöl oder ein sehr gutes Olivenöl.

Das Badesalz hält sich rein theoretisch ewig, da das Salz die Schalen austrocknet.

Was man noch so tolles aus Kräutern und Pflanzen herstellen kann, erfahrt ihr in meinen Seminaren.

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Vanille-Extrakt ganz einfach selbst herstellen

Leidenschaftliche Bäcker werden das Problem kennen: in vielen Rezepten wird nach Vanille verlangt. Gerade in amerikanischen und britischen Rezepten steht hier oft Vanille-Extrakt. Dann geht man in den Supermarkt und wundert sich, warum das Zeug so exorbitant teuer ist. Kaufen tut man es dann meist trotzdem. Das Rezept soll ja gelingen.

Dabei muss das gar nicht sein, denn Vanille-Extrakt kann man ganz einfach zu Hause machen. Und es kostet nur wenige Cent!

alle benötigten Zutaten

Was man benötigt:

  • ausgekratzte Vanilleschote
  • simplen Kornschnaps
  • ein Schraubdeckelglas
  • ein hübsches Glas zum Aufbewahren
  • optional: etwas Zucker

Das Ganze ist letztendlich nichts anderes als eine Vanille-Tinktur.

 

Man nimmt die ausgekratzte Vanilleschote, die sonst bei den meisten im Müll landet (wie schade drum!) und schneidet sie grob in Stücke. Diese kommen in ein Schraubdeckelglas und werden großzügig mit Kornschnaps bedeckt.

das frisch angesetzte Extrakt

Das Glas wird an einem hellen, warmen Ort gestellt und hin und wieder geschüttelt. Bitte auch immer auf Schimmelbildung kontrollieren.

Nach 2-4 Wochen kann das Exrakt durch ein sehr feines Sieb oder Kaffeefilter in ein hübsches Glas gefiltert werden. Wenn man mag, kann man noch etwas Zucker hinzugeben, das wäre aber nicht unbedingt notwendig.

das fertige Vanille-Extrakt

Fertig ist das selbst hergestellte und vollkommen natürliche Vanille-Extrakt. Ohne künstliche Aromen oder Zusatzstoffe.

Das Extrakt hält sich locker ein Jahr lang und ist sehr ergiebig. Für einen großen Rührkuchen benötigt man nur ca. ½ Teelöffel voll.

 

 

Nun viel Spaß beim Backen und gutes Gelingen!

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Salbenküche – einen Ölauszug herstellen

Genau genommen handelt es sich bei der Methode, Pflanzenteile in Öl einzulegen um einen Ölauszug. Viele Wirkstoffe in Pflanzen sind fettlöslich und gehen beim Einlegen in Öl in selbiges über.

Zum Herstellen eines solchen Ölauszugs benötigt man frische oder getrocknete Blüten, Blütenblätter oder Pflanzenteile.

Wichtig ist, dass alles sauber und unbedingt trocken ist. Verwendet man frische Pflanzenteile, muss man sie unbedingt gut abtrocknen, sollte man sie gewaschen haben. Gut ist es auch, sie einige Stunden antrocken zu lassen, um einen Teil der enthaltenen Feuchtigkeit verdunsten zu lassen.
Letztendlich ist es in der Regel egal, ob man frische oder getrocknete Pflanzenteile benutzt.

fertiges Ringelblumenöl

Die Pflanzenteile werden in ein sauberes und trockenes Schraubdeckelglas gegeben und mit einem neutralen Öl, ich nehme gern Mandelöl, großzügig bedeckt. Es sollte immer mehr Öl als Pflanzenteile im Glas sein. Das Ganze versieht man mit Namen und Datum und stellt es schön hell, gern sonnig. Das Glas am besten täglich schütteln und auf mögliche Schimmelbildung kontrollieren.

 

Nach ca. 4 Wochen filtert man das Öl durch ein sehr feines Tuch oder Filterpapier. Das gewonnene Öl füllt man dann in ein neues Glas, man schreibt wieder Name und Datum drauf und stellt es ab dann dunkel und eher kühl.

Der Ölauszug ist 6-12 Monate haltbar.


Ein paar Beispiele für Pflanzen, die sich gut für einen Ölauszug eignen:

  • Ringelblumen (besonders gut geeignet zur Herstellung von Ringelblumensalbe)
  • Lavendel (zum Beispiel als Massageöl)
  • Arnika (zum Beispiel als Massageöl)
  • Johanniskraut (das Rotöl eignet sich wunderbar zur Behandlung von Wunden und Hautproblemen)
  • Kümmel
  • Fenchel
  • Anis (alle 3 zusammen als Bauchweh-weg-Öl für kleine Kinder)
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Ein Wärmekissen selber nähen

Die Kalte Jahreszeit hat nun wirklich angefangen, in einigen Regionen ist sogar schon Schnee gefallen. Höchste Zeit für eine kuschelige Idee, die man ganz schnell selbst nachmachen kann.

Ich zeige Euch heute, wie Ihr ein Wärmekissen selbst nähen könnt.

Ihr braucht neben Nadel und Faden (oder eine Nähmaschine) lediglich 2 Zutaten:

  • Baumwollstoff
  • Füllmaterial

Beim Stoff müsst Ihr drauf achten, dass es 100% Baumwolle ist. Alles andere verbrennt zu schnell beim Erwärmen. Ihr könnt Euch im örtlichen Stoffhandel schönen Stoff besorgen, oder Ihr schaut Euch mal auf Etsy oder Dawanda um.

Ich persönlich bin ein Fan von selbst kaufen, da Ihr Euch dann vor Ort versichern könnt, dass der Stoff dick genug ist. Er sollte mindestens die Griffigkeit eines besseren Geschirrhandtuchs haben. Auch das eignet sich übrigens hervorragend zum Selbermachen.

Wenn Ihr nun Euren Stoff habt, dann müsst Ihr Euch entscheiden, was Ihr als Füllung verwenden möchtet.

Es kommen unter anderem in Frage:

  • Dinkel
  • Traubenkerne
  • Weizen und andere Getreidekörner
  • Kirschkerne

Die Menge variiert natürlich je nach Größe des Kissens und wie fest Ihr das Ganze haben möchtet. So ein Geschirrtuch benötigt ca. 400-500gr Füllung.

Wenn Ihr ein langes Wärmekissen näht, etwa für Nacken und Schultern, dann empfiehlt es sich, das Kissen zusätzlich mit Nähten in einzelne Kammern zu unterteilen. So ist es anschmiegsamer.

Manche mögen es auch einen extra Bezug drum zu machen, der waschbar ist. Verzichtet dort aber auf einen Reißverschluss aus Metall, da Ihr den nicht in die Mikrowelle legen könnt.

Sobald Euer Kissen fertig genäht ist, könnt Ihr auch schon loslegen. Besprüht es mit ein bisschen Wasser oder feuchtet es mit der Hand ein wenig an. Alternativ könnt Ihr auch eine Tasse Wasser mit in die Mikrowelle stellen. So verhindert Ihr, dass euer Kissen in Brand gerät.

Erwärmt es stückchenweise in der Mikrowelle, bis es Euch gemütlich warm ist und genießt euer Werk!

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